
war’s am Samstag am Ring: Die Regenbogenparade war unterwegs.
Lars 14.7.2008 11:40 |
Sehe ich da den Hermes Phettberg? Seine "Nette Leit Show" ist mir noch in bester Erinnerung. Seine offen zur Schau gestellte Verletztheit und Verletzlichkeit berührt und erzeugt beim Zuseher/Zuhörer/Betrachter eine Durchlässigkeit für die eigenen Verletzungen. Phettberg ist für mich ein großer und offenbar stark leidender Künstler der Gegenwart. Wobei sich da die berühmte Frage aufwirft: Ist das Leiden wirklich der dominierende Motor der Kunst? Ich bezweifele das ein wenig, obwohl sicher viele Werke nur aus eben diesem Antrieb entstehen. |
Chronistin 14.7.2008 13:19 |
Richtig gesehen! Er war wie immer sehr malerisch. Ich dachte erst, die Flasche, die er minutenlang nicht vom Mund nahm, würde stören, ist aber ein netter Farbkontrast. Über die Sache mit dem Leiden und der Kunst kann man sicher lange diskutieren. Für manche ist das Unglück schon der Quell der Schaffenskraft, ich kenne aber auch Menschen, bei denen fließt die Kreativität durch Glück. Anlage oder Prägung? Oder self-fulfilling prophecy? ... |