Andrea Sturm

Die “faulen” Griechen und “unser” Geld

18. Juni 2011, 18:03 - Politisch

Es geht auf keine müde Ziegenhaut mehr, was Blök-Medien wie Krone und Bild über Griechenland und dessen Bewohner alles verzapfen. Der Deckel “Political Correctness” ist vom brodelnden Druckkochtopf der volkstümlichen Vorurteile geflogen, und alles, was man den Ausländern an sich schon lange nicht mehr ungestraft nachsagen darf, darf man jetzt immerhin wieder den Griechen aufs fette Olivenbrot schmieren - ej, die faulen Säcke verprassen ja unser Geld!

Völlig uninteressant scheint im Zusammenhang die simple Tatsache zu sein, dass es in der ganzen Geschichte weder um “unser” Geld noch um das der Griechen geht, sondern um die Zinsen und Zinseszinsen von internationalen Geldinstituten, deren Geldvermehrungsmethoden möglicherweise nicht immer zwielichtig, aber in jedem Fall moralisch höchst fragwürdig sind.

Für eine kurze, treffende Analyse (inklusive Portugal und Irland) empfehle ich Volker Pispers (ist es nicht bezeichnend, dass man schon wieder Kabarettisten braucht, um halbwegs die Wahrheit zu hören?). Für weiterführende Informationen sorgt Michalis Pantelouris in seinem Blog Print würgt. Einen gangbaren Lösungsvorschlag zeigt Christoph Chorherr. Und natürlich ist die mediale Hetzjagd auch ein wiederkehrendes Thema auf Kobuk.

gar nicht wahr

Was dagegen gar nicht geht, sind dümmliche Schlagzeilen wie die links (Krone). Die implizite Falschmeldung, “wir” würden “den Griechen” das Geld schenken (anstatt, wie es tatsächlich der Fall ist, zu etwas günstigeren Konitionen zu verleihen), ist einfach zu schräg, um irrtümlich an irgendeinem Chefredakteur vorbei zu gehen. Diese Desinformation hat Methode. Nur - wozu?

Ein Scheitern des europäischen Wirtschaftsraumes (das, wenn Länder wie Griechenland, Irland und Portugal dem Euro entsagen müssten oder gar pleite gingen, kaum vermeidbar wäre), kann niemand ernsthaft wollen, der die Dynamik der Weltwirtschaft auch nur ansatzweise begriffen hat. Außer natürlich, er hält die eigene nationalstaatliche Nase für wichtiger als das Wohlergehen der Menschen in dem von ihm so hoch gelobten $Staat. Und so dumm kann dann doch niemand wirklich… ach, lassen wir das. Und hören wir lieber jemandem zu, der sich mit Wirtschaft auskennt.

Happy Birthday, Mr. Bob Dylan!

23. Mai 2011, 23:19 - Musik & Sound · Dylan

Ich bin, nach all der Zeit, immer noch ein bisschen erstaunt, dass dieser Song auf keiner der vielen “Bestof”, “Mostinfluencal” oder auch nur “Favorites”-Listen auftaucht.  Es war, nach einer erwartbaren & daher langweiligen “Blowing-in-the-Wind”-Phase meiner Spät-Hippie-Zeit, das zweite Mal, dass Bob Dylan auf meinem Radar aufgetaucht ist . Gekommen um zu bleiben. 1991, mit dem ersten Blick auf MTV und dem Video dazu. Und auch wenn es heute 2-3 Dylan-Songs gibt, die mir näher stehen (einer davon kommt sogar auf den Listen vor), bleibt es einer der wichtigsten für mich.

Jedenfalls wünsch ich ihm (und mir)  noch ein paar feine Platten & einen Haufen Konzerte - letzteres möglichst auch in Wien oder in der Nähe. Und mehr gibt’s eigentlich nicht zu sagen, denn zu Bob Dylan ist längst mehr als alles gesagt - und das sogar von mir. Und zu viele Worte halten bekanntlich vom Musikhören ab.

Dylan-Kongress, my Ass. Just shut up and listen.

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Die Welt ist nicht 1|0

09. Mai 2011, 21:04 - TechLife · Salzamt

Und zunehmend nervt mich dieses Gerede von Killer-Apps, Killer-Gadgets und Killer-Wasauchimmers. Kein Tag vergeht, in dem nicht irgendein Dienst, eine Software, ein Gerät oder eine Idee gekillt wird - die meisten davon müssen locker 999 Leben haben, so oft hat man sie schon um die Ecke gebracht. Wer baut den echten iPhone-Killer? Wird Facebook Google killen? Und wie oft wurde RSS mittlerweile gekillt?

Ich ja nicht einmal auf die Gewaltphantasie hinaus, die in dieser ganzen Mordgeschichten steckt - Abstraktion ist dem Menschen durchaus zumutbar. Aber die Welt ist nicht Highlander, und daher gibt es auch hier und jetzt von fast allem mehr als eins. Und wenn der nächste halb-hirntote Schreiber-Zombie wieder einmal schriftstellerisch eine Technologie killen will, dann wünsche ich ihm eine gute Fee, die ihm sanft aber unwiderstehlich die Wahrheit beibringt. Ist doch ganz einfach: Sogar Apple, Microsoft und IBM sind durchaus noch am Leben. Alle 3.

Take that, Killer-Journalists.

Filmreif

17. März 2011, 20:09 - Tageblogging

Vor meiner Haustür, eben, stand ein Pärchen im Regen. Er: Optisch ein junger Art Garfunkel, nur deutlich größer. Sie: Viel kleiner und ein Gesicht wie eine sehr junge Melanie Safka, etwas dünner vielleicht. Er trug einen Regenschirm in allen Regenbogenfarben, das einzig farbige in einer grauen, dunklen Straße, und hielt ihn so hoch, wie er nun einmal war. Sie sprachen Englisch, leise, ohne einander anzusehen. Im Vorbeigehen nur einen halben Satz gehört, “If you really love her, I guess it’s…”.

Eine seltsam lyrische Trauer empfunden, diese Szene nur gesehen, nicht erfunden zu haben. Dann einen Hauch geschämt, so etwas über wirkliche Leben zu denken. Andererseits, es gehört mehr Kunst ins Leben, warum also nicht auch mehr Leben in die Kunst?

A propos Kunst & Leben: Ganz fein war auch unser Wortklang-Auftritt am St. Pöltener Stadtflohmarkt, mein Lieblingstext (wenn man das von eigenen Texten sagen darf):

 

Ein paar mehr Ausschnitte gibt’s drüben in der Wortwerkstatt.


So, und jetzt muss ich das Radio ganz laut drehen und so tun als wär ich beim EoC Konzert im Burgtheater, anstatt nur per Radio dabeizusein.

 

 

Die Fallen des digitalen Lebens

17. Februar 2011, 00:34 - InterNett · Webwork

Da hab ich mir vorgenommen, wieder viel regelmäßiger Texte hier zu publizieren, und scheitere schon am ersten Abend - kläglich. Nicht aus Mangel an Ideen, nicht aus Faulheit und nicht einmal aus Zeitmangel - es sind die vielen kleinen Dinge, die ich im System immer schon einmal verbessern wollte, die sich dann plötzlich in den Vordergrund drängen. Klingt nach Ausrede, ist aber so. Wie heute: Ich fange an, den geplanten Text zu schreiben, denke mir, dass man das eigentlich mit einem Bild illustrieren könnte, und suche ein passendes. So weit, so normal. Dann fällt mir aber ein, dass ich die Bilderverwaltung schon seit einer Weile neu organisieren will, damit ich dem Foto nicht immer händisch die Formatierung mitgeben muss und die Caption extra in ein div packen, und schon versinke ich eine halbe Stunde lang in den Templates.

Als ich dann endlich beglückt mein Werk betrachte, fällt mir dabei auf, dass die Sturmwarnung noch immer keine Linkliste hat, die steht schon seit Monaten auf der ToDo-List - ist doch keine Hexerei. Eine Viertelstunde später ist sie fertig, aber mir fällt ein, dass man ja außer der statischen Blogroll noch den diigo-Feed und die Google-Reader-Items einbinden könnte. Auch kein Problem, aber das elegante Styling dauert etwas. Was solls. Dafür sieht es gut aus, zumindest für… sieht das wirklich gut aus? Könnte man nicht hier noch ein bisschen, und dort noch ein klein wenig… ach verdammt, Stylesheets sind doch die schlimmsten Zeitfresser überhaupt. Na gut, so lass ichs. ... Moment, da seh ich ein Problem mit den Daten, also nicht mit denen aus der Bank, sondern mit den Datümern. Wo hab ich denn da etwas falsch vernetzt? Und schon wieder eine gute halbe Stunde im Code-Keller verbracht. Weil ich mir aber auch nie merken kann, wie man das Datum richtig formatiert. Nein, die bisherigen datiere ich jetzt nicht neu, aber in Zukunft sollte es stimmen.

Wenigstens ist mir beim Herumklicken aufgefallen, dass da einige tote Links dabei sind, und die Kategorien, die sind auch nicht so ganz… naja. Also fix die Liste durchgegangen, außerdem fehlt da mittlerweile auch einiges, das ich gerne lese. Na gut, morgen ist auch noch ein Tag zum Hinzufügen. Obwohl, den einen Link… den suche ich in der Wortwerkstatt, stolpere über systematisch fehlgeleitete Eigenverlinkungen und habe mit der Reparatur schon wieder fast eine halbe Stunde verloren. Das kommt davon, wenn man seit sieben Jahren ein beinah organisch wachsendes System pflegt. Oder eben, naja, nicht genug pflegt.

Gut, jetzt zurück zum Text. Aber vorher, so zum entspannen, noch ein Blick auf die hübsche neue Link-Seite. Hm. da fehlt doch einer? Also ein Link, auf der “Zuletzt interessant”-Liste? Schon wieder ein Problem mit dem Cronjob? Schnell mal in die Server-Logs schauen, die… nö, da ist nichts verkehrt. Hm. Provider-Seite, irgendwelche Issues? Auch nicht. Manuelles Refresh. Link ist da. Doppel-Hm. Auf die Beobachtungs-Liste setzen (und aller Wahrscheinlichkeit drauf* vergessen, bis das Probem mir wieder ins Gesicht springt).

So, jetzt aber! Zurück zum Text! - Wie jetzt, halb eins durch? Uijeee, ich glaub, das wird nix mehr.

[Das ist dann der Punkt, wo ich mir dann denke, ich sollte vielleicht auf ein System umsteigen, das weniger Freiräume erlaubt. Aber ich kenn mich. Spätestens am 3. Tag wäre ich dann wieder todunglücklich…]

* [Ja, ich weiß, dass man Sätze über das “Vergessen” nicht mit “auf” konstruiert, aber ausnahmsweise passt’s da hin.]

Abschied vom Südbahnhof

02. Februar 2011, 20:26 - Buch und Literatur · Geschreibsel · Literatur

Wien Südbahnhof

Vor ein paar Monaten flatterte eine Anfrage des Wieser-Verlages in mein Email-Postfach - ob ich einen Text zu einem kleinen, feinen Bändchen über den mittlerweile abgerissenen Südbahnhof beisteuern würde, ein Liebhaberprojekt. Ich sagte zu, und als sich eine Weile nichts tat, vergass ich die Sache wieder. Bis - ja bis vor ein paar Tagen ein kleines Päckchen mit Belegexemplaren den Weg in meinen Postkasten fand.

Dem echten Wiener wird sein Südbahnhof fehlen, auch dann, wenn er von der Richtigkeit des neuen Bahnhofsprojekts überzeugt ist. Dem aus Süden Zugereisten wird er erst recht fehlen, denn er hat von diesem Bahnhof aus den ersten Blick auf die Wienerstadt geworfen. Deshalb ist die Idee von Herausgeber Thomas Kohlwein eine ganz wunderbare - ein literarischer Spaziergang durch die Geschichte eines Bahnhofs und seiner (Durch)Reisenden.  Die Geschichten sind sehr verschieden und doch verbunden durch das Gefühl des Unterwegs-Seins, und sie lassen staunen, wie verschieden ein Ort sich den Menschen einprägen kann.

Die literarische Reminiszenz an den verlorenen Bahnhof ist insgesamt sehr schön geworden, es ist ein stimmiges und trotz der Schwarzweiß-Bilder lesbar buntes Büchlein, eine richtig schöne Erinnerung an den alten Bahnhof und all die Dinge, die er in seiner Zeit gesehen hat.

Mein Text ist übrigens dieser hier, und er fühlt sich fast ein bisschen eingeschüchtert in der Gesellschaft von Größen wie Bachmann, Handke und Qualtinger. Und ein Foto von mir kommt auch drin vor:

Somewhere under the rainbow

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Seltsames Timing

29. Januar 2011, 00:23 - Tageblogging

Die Muse küsst nicht, sie beißt. Da gibt es kein Entrinnen. Da hilft nur schreiben und wieder schreiben, und später, wenn die Worte ausgegangen sind, hilft nur Musik und nasse Farbe auf einem weißen Blatt. Die Hände voller Farbe & Tinte, auf irgendeinem Bildschirm wird demonstriert, in Ägypten, in Saudi-Arabien, auf der Mariahilferstraße. Ich würde mich gerne dafür interessieren, weil es wichtig ist, weil es stark ist, aber ich sitze am Boden, die Musik lauter, als meinen Nachbarn lieb ist, und schmiere Acrylfarbe auf Papier. Die Muse: Kein hübsches Mädchen im Sommerkleid, sondern Sumo-Ringerin mit einem bösen Glitzern in den Augen. Sven Regener singt von 3 Finger breit Gin in seinem Glas, und die hätt ich jetzt auch gern, aber die Bar ist woanders und mein Kühlschrank ist leer. Macht es denn einen Unterschied, ob ich etwas sage zu den Ereignissen des Tages? Nein, macht es nicht, das Schweigen macht mich nur dunkel. Und ein bisschen ängstlich vielleicht. Macht es denn einen Unterschied, ob ich schreibe, singe, male? Nein, macht es nicht, aber ich fühle mich anders, stärker, vielleicht sogar freier: danach.

Die Worte sind für ganz woanders, aber die Bilder, die sind nur für mich.

I PUT A SPELL ON YOU (but the beast is watching)
I PUT A SPELL ON YOU (but the beast is watching)

ANGST
ANGST

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Sonnenschnee & Netzgedanken

03. Januar 2011, 22:16 - Tageblogging

Der meistgelinkte Artikel der letzten Tage ist wohl RSS is Dying, and you should be Very Worried. Der bevorstehende Tod von RSS wird da am Firefox-Plan festgemacht, den Auto-Detect-Button aus der Adresszeile zu nehmen. Was natürlich schade wäre - aber kein Weltuntergang. Für RSS gibt es weit und breit keinen Ersatz. Wer jetzt “Twitter” sagt, darf versuchen, nach einer Woche Netz-Abstinenz den Vögelchen nachzulaufen.


Habe von RTM auf Toodledo umgestellt. Ergebnis: Ich nehme meine ToDo-Liste wieder ernst.


Wie gestern schon beginnt es zu schneien, als ich aus dem Haus trete, und hört wieder auf, als ich zurückkomme. Fühle mich verfolgt. Hinter den Flocken ist blauer Himmel & Sonnenschein. Ein Flöckchen schmilzt auf meiner Nase, das ist beinah sinnlich.

Foto von gestern:
Schneetreiben

Mittags ein Gulasch vom Radatz. Wollte nur Brot holen, aber als ich das Wort Gulasch las, tat sich ein schwarzes Loch in meiner Magengegend auf, das drohte, Filiale, Stadt und Welt zu verschlingen. Gulasch also zur Rettung der Menschheit mitgenommen. Es war von einer dermaßen intensiven Geschmacklosigkeit, dass ich aufstand und mir eine Olive holte, um festzustellen, ob meine Sinne noch funktionieren. Ergebnis: Meine Zunge ist in Ordnung. Rätsel der Menscheit: Wie kriegt man Rindfleisch völlig geschmacksfrei?

Dann doch wieder einen Buchkalender gekauft, obwohl im letzten Jahr insgesamt vielleicht 20 Seiten benutzt. Es fehlt was, wenn keiner auf dem Tisch liegt. Diesmal aber A6 statt A5. Vielleicht fallen ja ein paar Worte hinein.

Manege frei für 2011!

31. Dezember 2010, 15:00 - Chronistisch

“Hereinspaziert, meine Damen und Herren, hereinspaziert! Unser neues Programm heißt “2011”! Hier werden Sie sehen, was Sie noch nie gesehen, hören, was Sie noch nie gehört, erleben, was zu träumen Sie nie gewagt haben!”

“Zögern Sie nicht, meine Damen und Herren, die Tickets werden knapp, und die Vorstellung beginnt pünktlich! Greifen Sie jetzt zu, denn das Heute wird morgen nur noch ein Traum von gestern sein! Finden Sie Ihr Glück unter unserem sensationellen fliegenden Schwein!

Der Zirkusdirektor, ein kleines Männchen mit schäbig-buntem Hut, hatte eine große Stimme aber unstete Augen, die hin- und herblinzelten, als traute er seinen eigenen Worten nicht. Dennoch folgte ich ihm in das Zelt, das sehr leer und etwas dunkel wirkte.

2011

“Nehmen Sie Platz, Madame, und genießen Sie die Stille, denn bald wird es hier rund gehen, Sie werden Ihren Augen nicht trauen, Sie werden Ihre Ohren verzückt verdrehen, Sie werden schwindlig werden vor Staunen über das, was Sie erwartet, Sie werden sehen was Sie sehen werden!

 

Tja, hier sitze ich nun und harre der Dinge, die da kommen mögen. Was steckt unter dem Zirkuszelt mit der großen 2011 darauf? Wird uns der Glamour umgeben, den der Impresario beschworen hat, oder hätten wir doch genauer auf seinen Hut blicken sollen? Wir wissen es nicht, aber bevor das junge Jahr seine Geburtstagskerzen ausbläst, wünsche ich Euch von allem nur das Beste, und davon so viel wie ihr mögt.

Vielleicht sieht man sich ja bald wieder, bei Kaffee oder Wein, in neuen Projekten, ein Stück weit über der Erde im Flieger oder auch außerhalb davon, und gerne auch sonstwo und sonstwie.

Kamele, Mäuse und das eine oder andere Flügeltier sind gesattelt, das Licht geht zurück, und jetzt Pssst! Die Vorstellung beginnt!

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Beziehungskrisen-Prequel

22. Dezember 2010, 13:39 - Geschreibsel · Dialoge

Am Supermarkt an der Kasse. Vor mir ein Pärchen in den Mitt-Dreißigern.

SIe: “Jetzt hätt ich Gust auf ein Vanilleeis”.
Er: “-”
Sie: “Mit Karamellsauce und Schlagobers.”
Er: “-”
Sie: “und einer Kirsche obendrauf.”
Er: “Wolltest du nicht noch Tampons kaufen?”