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Experts have designed the world’s first practical flying car aimed at frustrated commuters - and it looks like a Reliant Robin.

Die Tatsache, dass Verkehr und Geschäftsleben in der Stadt dem normalen Wochentagsdurchschnitt entsprechen (wie mir der Sufi erzählt), in meinem elektronischen Postfach aber himmlische Ruhe herrscht, schrieb ich dem Umstand zu, dass auch andere Daheimgebliebene, so wie ich, die erste Jännerwoche zum Aufarbeiten dieser vielen liegengebliebenen Kleinigkeiten nutzen, für die im normalen Alltag keine Zeit bleibt.
Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich entdeckte, dass im Mailprogramm bei meinen beiden Haupt-Emailadressen das Häkchen bei “automatisch auf neue Mail prüfen” fehlte.
Die nicht mehr so ganze neue Form der Userbelästigung beginnt sich tatsächlich auch hierzulande durchzusetzen - und nervt mehr und mehr. Besonders dann, wenn sie als einziges und ausschließliches Mittel der Information dient. Die Gründe, warum das absoluter Mist ist:
1.) Text ist flexibler. Der Benutzer kann Informationen “überspringen”, die er schon hat/nicht braucht, und kann einen Satz zweimal lesen, wenn er wichtig ist.
3.) Text ist teilbar. Ein 10-Minuten-Video anzuschauen, weil es ein Detail an Information enthalten könnte, das mich interessiert, verschwendet 9 1/2 Minuten meiner kostbaren Zeit.
2.) Text ist dauerhafter. Im Zeitalter der permanenten audioakustischen Berieselung wird solcherart aufbereitete Information nicht wirklich “wahrgenommen” sondern zieht irgendwo am Rande des Bewusstseins vorbei.
Wobei mir, während des Schreibens, erst auffällt, dass ich eigentlich Tutorials an sich nervig und überflüssig finde. Wenn ich zB ein GMail-Konto über mein Mailprogramm abrufen möchte, brauche ich eine handvoll Informationen: Protokolle, Servernamen und Ports. Könnte man locker in einem kleinen Kästchen unterbringen. Tun sie das? - Nein. Stattdessen muss man das gewünschte Programm auswählen und sich durch seitenlange Screenshots scrollen. Gnah. Bei einem anderen Mailprovider muss ich mir gar ein .pdf herunterladen, um an die Daten zu kommen - ein .pdf, das natürlich je Emailprogramm verschieden ist und, wie könnte es anders sein, aus seitenlangen Screenshots besteht.
Erinnert mich an den Support meines Access-Providers:
- “Können Sie mir die IP- und DNS-Nummern durchgeben, bitte? Ich hab mein System neu installiert und die Einstellungen verloren.”
- “Welches System?”
- “Win XP”. (ist doch völlig egal)
- “Drücken Sie den Startknopf und wählen Sie ‘Einstellungen’...”
- “Ja, da bin ich schon. Ich brauch nur die Zahlen.”
- “Nein, drücken Sie Start, Einstellungen, Systemsteuerung…”
- “...Netzwerkverbindungen. Ich Weiß. Ich habe das Fenster bereits vor mir.”
- “So geht das nicht, sie müssen schon tun, was ich Ihnen sage!”
Da hilft gar nichts, nur ein “Ja” zu jedem “Drücken Sie…”, bis der Support-Telefonist endlich auch bei dem Fenster landet, das ich schon die ganze Zeit offen habe.
Nun bin ich ja selber auch Support und weiß, dass es nicht immer einfach ist - aber in den allermeisten Fällen lässt sich die technische Vorbildung des Fragestellers (und damit der benötigte Detailliertheitsgrad der Antwort) bereits an der Problembeschreibung ablesen. Wer mehr (Informationen) braucht, kriegt gerne mehr, aber präzise Fragen lassen sich auch beantworten, ohne bei Null (und Eins) anzufangen. Alles andere kostet überflüssig Zeit auf beiden Seiten.
Die zwangsweise Über-Tutorialisierung der Techwelt dagegen ist eine Art positiver Diskriminierung der absichtlich Ahnungslosen, die das demonstrative Nicht-Verstehen zu einem allgemeinen Standard erhebt.
Beim ersten Design-Auftrag nNi (nach Neuinstallation) 15 Sekunden lang ziemlich irritiert auf die viel zu kurze Schriftenliste gestarrt. Erst dann begriffen, dass es sich nicht um einen Programmfehler, sondern um einen “vergessen-zu-kopieren”-Fehler handelt. (Natürlich liegen die Fonts auch auf der Nebenpartition bereit, hatte nur vergessen, sie zu kopieren.)
lass mich die blaue Stunde rund um Mitternacht nutzen, um dir ein paar Dinge zu erzählen, die sonst wohl niemand interessieren dürften. Zum Beispiel haben wir schon lange nicht mehr übers Wetter geredet. Ich finde diesen Oktober ziemlich freundlich und nett, keine spektakulären Auswüchse von 25 Grad, aber auch keine verfrühten Wintergrimmigkeiten wie Schneefall. Heizen muss ich bislang eigentlich nicht, nur abends, wenn ich es kuschlig haben will, dreh ich ein bisschen auf. Es lebt sich wettertechnisch recht gut dahin, und auch wenn ich es für mich persönlich etwas wärmer mag, kann es meinethalben eine Weile so bleiben. Schade nur, dass ich die Strahlesonne nicht nutzen kann. Zuviel Arbeit auf dem Tisch, und zudem läuft seit 2 Tagen meine Nase, als wollte sie einen neuen Marathon-Rekord aufstellen.
Stattdessen habe ich heute die unkomplizierteste Neuinstallation eines Computers hingelegt, an die ich mich je erinnern kann. Es zahlt sich wirklich aus, auch den renitentesten Programmen beizubringen, dass Benutzerdaten auf der Systempartition nichts verloren haben - warum um aller Welt ist das eigentlich kein Standard? C: ist System, und alles, was man aufheben will, hat woanders zu liegen. Und wenn das konsequent durchgehalten wird, kann man im Bedarfsfall die “Partition löschen”-Taste mit einem Lächeln drücken. Oder auch mit einem breiten zufriedenen Grinsen.
Der Bedarfsfall, das ist zum Beispiel dann, wenn die explorer.exe dauerhaft auf 88-99% Prozessorlast loopt. Hatte ich seit 3 Tagen. Kein Virus gefunden, keine Spyware gefunden, kein gar nichts, aber der Explorer wollte nicht mehr. Übrigens, es geht auch ohne: So lange ich die Arbeit nicht unterbrechen wollte, habe ich nach dem Start den Prozess abgedreht und neue Programme über den Taskmanager gestartet. Ganz lässig eigentlich, aber mein Desktop hat mir dann doch irgendwann gefehlt.
Na gut, die Neuinstallation hat mit einem kleinen Schreck begonnen, aber den Exoten-Treiber, den ich verloren glaubte (nämlich ausgerechnet der Netzwerkkarte, ohne die man ihn auch nicht runterladen kann) hatte ich doch kürzlich auf CD gesichert. Und es hat fast den ganzen Tag gedauert, aber das lag mehr daran, dass ich mit einigen meiner Tools nicht mehr so recht zufrieden bin und ausführlich nach Alternativen gesucht habe. Jetzt also doch wieder Thunderbird. Eudora liegt mir ja besser in der Hand, kam aber mit den täglichen Mailmengen nicht zurecht. Und wie es aussieht, hat Picasa ACDSee völlig ersetzt. Malsehen. Die Firefox-Extensions sollten übrigens verboten werden - man kann Stunden verlieren, indem man sich einfach nur anschaut, was es alles gibt. - Warum die Soundkarte zwar abspielte, aber das Micro ignorierte, weiß ich jetzt auch. Glaube ich. Jetzt muss ich nur noch das Micro wiederfinden. - Was noch fehlt, ist ein gscheiter MP3-Player, iTunes ist längst zu fett geworden. Weiß jemand einen?
Eigentlich sollte es ja (endlich!) Linux werden, aber die Ubuntu-Variante, die ich wollte, hat sich seit Tagen nicht downloaden lassen. Downloadsite down, Mirrors fast down, Torrent gibt heiße 0,3kb/s - was bei 800MB dann doch etwas lange dauert. Was soll’s, dann eben demnächst - es tut ja nicht mehr weh.
...weiterlesenGibt es eigentlich iregndjemanden, der den Desktop Style “Olive Green” in Win-XP verwendet oder jemals verwendet hat? Ich meine, “Blue” ist hässlich, aber standard. Und “silver” sieht gar nicht mal so schlecht aus. Aber “Olive green”? Anybody?
[Gefragt, weil ich mich gerade eben verklickt habe - und damit zum ersten Mal gesehen, wie hässlich das Ding wirklich ist…]
Schnell Mal ein paar Bilder online stellen, nicht unbedingt für alle Welt sichtbar (aber keineswegs datenkritisch), ohne Templates zu basteln, Stück für Stück hochzuladen oder das Gegenüber mit einem .zip-File zu nerven? Was tun?
Aus irgendeinem Grund fiel mein Publisher-Blick unter anderem auf Picasa. Erstgetestet hatte ich es schon vor ein paar Monaten, ich fand aber damals das übersimplifizierte Interface einfach zu abstoßend. Diesmal warf ich - trotzdem - einen zweiten Blick. Kurz-Fazit:
Gut:
- Verdammt schneller Aufbau des Bildindexes
- Simpler & Cooler Import von Kamera / sonstigen Wechselmedien
- Geotagging mit Google Earth - Plus .kmz-File Export geo-getaggter Bilder (Bilder im File inkludiert, ein alter Landkartenfreak wie ich findet das ungeheuer geil!)
- Ein-Mausklick-Publishing für Webalben
- Keine zeitliche Upload-Beschränkung
- diverse RSS-Feeds im Web-Album
- “Private” Alben - nicht über ein Login, sondern einen Authentifizierungs-Schlüssel in der URL wird der Zugang beschränkt. Zufalls-Schlüssel-Generatoren können diesen (11-stelligen) Code zweifellos knacken - aber wenn es (wie mir in diesem Fall) nicht darum geht, dass niemand die Bilder sehen soll, sondern nur darum, dass nur wenige mit den Bildern überhaupt etwas anfangen können (und der Rest der Webgemeinde daher nicht damit behelligt werden soll), dann ist das perfekt.
Nicht gut:
- Wenig Kontrolle in den Details (Bearbeitung, kein IPTC-Daten-Edit, rudimentäre Exportfunktion)
- Klickibunti-Interface führt zeitweise zu Gummizellen-Gefühl bei erfahrenen Usern (mir)
- Geotags werden nicht ins Webalbum mit übernommen (Jammerschade!) [Edit 27.6.: Jetzt ja! Hier mehr]
- Im Webalbum kein RSS-Feed für “neueste Bilder aus allen Alben”
Noch nicht sicher, ob gut:
- Verlustfreie Bildbearbeitung (Änderungen werden separat gespeichert)
- 1 GB Speicher gratis (erweiterbar bis 250 GB kostenpflichtig - 25 US$/Jahr für 7GB klingt ja eigentlich ganz vernünftig)
Hier meine Picasa-Alben. Ich glaube, Ich werd in nächster Zeit noch ein bisschen damit weiterspielen.
Es ist ja so eine Sache mit der Musik, heutzutage. Ich kenne genug Leute, nicht nur Kids, die sagen “selber Schuld, wer Geld dafür bezahlt”. Ich kenne genug Quellen, um mir alles, was ich gerne hören möchte, ohne finanziellen Input zu besorgen.
Trotzdem achte ich darauf, Musik, die ich gerne höre, zumindest einmal zu bezahlen. Lacht nur. Ich mache selber Musik, und glaubt mir, wenn man sie gut machen will, dann ist das mehr als nur ein Hobby - und der Urheber hat sich seine paar Cent pro Download mehr als nur verdient.
Auf der anderen Seite ärgern mich diese ganzen Digital-Rights-Systeme bis aufs Blut. Ich meine, warum sollte ich meinen momentanen Lieblingssong nicht unterwegs hören dürfen, obwohl ich ihn gekauft habe - nur weil mein momentaner mobiler Musikspieler nicht das Logo eines angebissenen Apfels trägt?
Meine, - möglicherweise nicht legal - aber immerhin moralisch vertretbare Vorgehensweise: Gewünschte Tracks kaufen und dieselben gegebenenfalls zusätzlich (“illegal”) herunterzuladen. Mein Gewissen ist rein, mein MP3-Player ist voll, und nur ab und zu frage ich mich, warum diese Doppelgleisigkeit denn überhaupt notwendig ist.
Nun, offenbar bin ich nicht die einzige, die diese Notwendigkeit seltsam findet; jedenfalls reagieren die Soundverkäufer mit einer Massnahme, die annehmbar ist: Premium Downloads ohne Kopierschutz. Teurer? Ja, ok. Aber annehmbar.
Als hätte ich mich noch nicht genug erschrocken, smst mir mein Mobilfunkbetreiber auch noch, dass die mobile Email ab Mai abgedreht wird. Äh? - Nein, sie stellen nur um. Man hat jetzt keinen eigenen Mailaccount mehr beim Mobilfunkbetreiber, sondern darf jetzt eine “normale” Email-Adresse abrufen (dass das mit dem mobile Opera über Webmail längst funktioniert, verschweigt man) - und das für nur 5€/Monat, 25MB Transfer inkludiert.
Das klingt ja, besonders vermutlich für datendienstmäßig Schlimmeres gewohnte deutsche Ohren, nicht sonderlich teuer. Tatsächlich ist es aber so, dass ich im letzten Jahr nie mehr als eineinhalb MB verbraucht habe - und 1 MB Transfer war bisher frei, jedes weitere angebrochene kostet 1,50. Was de facto heißt, dass ich - und nicht nur ich - € 3,50 im Monat mehr bezahle, für ein Transfervolumen, das ich keineswegs brauche.