Andrea Sturm

TechLife

Unter seinesgleichen

27. Juni 2008, 01:02 - TechLife · Schöne neue Welt

Ein kleiner unangenehmer Gänsehautschauer überlief mich schon, als ich über “hoodeo” las:

Mit hoodeo kann man gezielt ein neues Haus in der gewünschten Gegend suchen, in der die Nachbarschaft optimal zu einem selbst passt. In der Suche gibt man z.b. neben den Preisvorstellungen auch seinen Schulabschluss und seine Jobposition an, um die passende Gegend zu finden. (web2null.de)

Obwohl es ja in sich völlig logisch ist.

Bin Mal wieder am aufräumen

07. Mai 2008, 19:10 - TechLife

Ich frag mich ja bei jedem Versuch wieder, wie Ebay als dermaßen kontra-intuitives, buganfälliges System so erfolgreich werden konnte, aber besser als auf dem Flohmarkt zu stehen ist es allemal. Freunde der (Märklin)-Eisenbahn und des gepflegten Nippes, schaut Mal vorbei - da kommt noch mehr.

 

Der Computer und mein Hirn (möglicherweise Stoff für Psychologen)

04. Mai 2008, 21:53 - Chronistisch · TechLife

Einerseits könnte ich mir niemals alles das merken, was ich irgendwo abgespeichert habe, offline und online, in diesem oder jenem Verzeichnis, auf dieser oder jener Webseite. Andererseits: Um einem Computer beizubringen, wie alle diese Informationen zusammenhängen (oder eben auch nicht zusammenhängen), müsste ein Programm geschrieben werden, das mehr oder weniger mein Gehirn abbildet, persönliche Konnotationen, althergebrachte Konventionen, gewagte Kombinationen. Und diese innere Landkarte der digitalen Aufbewahrungsorte wird ständig komplexer, mit jedem neuen Service, das ich ausprobieren “muss”, und mit jedem neuen Speichermedium, das ins System integriert oder mobil mitgeführt wird.

Das führt zu einer ganz neuen “Statusempfindung”, abhängig davon, ob und wieviel Zugriff ich auf gespeicherte Informationen habe. Hier gibt es nicht nur “online” und “offline”, sondern eine ganze Skala von Zuständen, hier Mal ein paar Beispiele zur Erläuterung:

100 - Ich bin zu Hause, mein Computer funktioniert, die Internetleitung bringt volle Geschwindigkeit

75 - Ich bin unterwegs, habe mein Handy dabei, und wenn sich was Gröberes ergibt, kenne ich einen Highspeed-Zugang in walking distance

65 - Ich bin zu Hause, aber ohne Internetverbindung

20 - Ich hab mein internetfähiges Mobiltelefon dabei, aber sonst nichts

0 - Ich bin unterwegs, habe mein Handy vergessen, und im Umkreis von 50 Kilometern gibt es kein Internetcafe.

Der aktuelle “Status” ist mir immer bewusst, aber nicht linear mit einer Emotion verknüpft. So kann der Null-Zustand zum Beispiel sehr angenehm sein - außer, es gibt einen äußeren Umstand, der verlangt, dass ich Informationen abrufe oder verbreite, dann wird er schlagartig untragbar.

Die Skala verschiebt sich im übrigen mit der Technik - so hätte ich vor ein paar Jahren den heute mit “65” angesetzten Zustand deutlich höher gereiht. Und: Seit ich die wichtigsten Daten auf meinem 8GB USB-Stick immer mit mir herumtragen kann (Danke, Daddy), steh ich der Möglichkeit eines Hausbrandes oder Computerdiebstahls in meiner Abwesenheit deutlich gelassener gegenüber.

Was sagt uns das jetzt? - Keine Ahnung, ich hab ja nicht fertigstudiert.

[Edit 5.5]. - Konstantin denkt über Ähnliches nach.

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PC-Panik

09. April 2008, 22:35 - TechLife

Heute Nachmittag, 4 Minuten vor 18 Uhr, verbabschiedete sich mein PC mit einem leichten Knacksen aus dem Reich der Arbeitenden. Schien es zumindest. Eben noch alles in Ordnung, ich recht konzentriert am Mailschreiben, plötzlich: “Knacks” - Bildschirm schwarz - Totenstille (lies: Kein Lüfterchen regte sich).

Nachdem diverse Knopfdrücke, Kabel- und Steckdosentests nicht einmal den leisesten Seufzer zutage brachten, vermutete ich messerscharf ein defektes Netzteil. Mit

Skalpell und Tupfer

Schraubenzieher und Geduld machte ich also den Patienten auf und legte erstmal die Hand (außen) ans Netzteil - knapp über Handwarm, nix Besonderes -, prüfte den Sitz der Kabel, entstaubte, da ich schon Mal drin war, alles, was staubig aussah, und versuchte mein Glück dann nochmals. Nix. Kein (startup-)Piep, kein Netzwerkkarten-Lämpchen, kein Bildschirm-Erwachen, ja nicht einmal das vertraute Hochfahren des Lüfters. Einfach gar nix.

Weniger still war es von meiner Seite. Ich beklagte mein Schicksal, murmelte Beschwörungsformeln, verfluchte, als das nichts nützte, Digitalos (den Binärgott) und ergab mich schließlich, als sich auch zwei gute Stunden nach dem Malheur (Zeit genug, alles abzukühlen, falls das das Problem sein sollte) nichts rühren wollte, in mein Schicksal (lies: Warf den gut durchgeplanten morgigen Vormittag über Bord, um mich stattdessen der Beschaffung eines Netzteils, dem Einbau desselben und der Behebung möglicher (also wahrscheinlicher) Folgefehler zu widmen).

Als ich aber aus ebendiesem Grund telefonisch einen Termin absagen wollte, meinte ein Mensch, der von Computern gar nichts weiß, außer dass es sie gibt, recht zuversichtlich: “Ich würd’s nochmal versuchen.” - “Hab ich doch schon hundert Mal!” - “Ja, aber ich würd’s einfach jetzt nochmal versuchen.” Ich verabschiedete mich mit einem besserwisserischen Seufzen, schaute noch 5 Minuten dem stinklangweiligen Fussballspiel zu, warf einen Seitenblick auf das vermeintlich tote Gerät und begann schließlich, mangels besserer Ideen, nochmals alles zusammenzustöpseln. Ein Knopfdruck, und -

was soll ich sagen? Das Ding rennt.

Oh großer Guru, ich danke dir.

Und sollte ich einen Haltungsschaden davontragen, weil ich seit der Auferstehung mit einem Ohr unterm Tisch hänge, um festzustellen, ob etwas seltsam klingt, dann weiß der Guru sicher auch Rat.

Bliebe noch anzumerken, dass sich das Vorbeigehen an einem kaputten Computer ganz anders anfühlt als das Vorbeigehen an einem bloß abgedrehten oder schlafen gegangenen funktionstüchtigen. Das schlechte “Es könnte ja eine wichtige Mail gekommen sein”-Gewissen fällt völlig weg. Erstaunlich.

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So schnell kann’s gehen…

04. April 2008, 23:33 - InterNett · TechLife · Spielerei

...gestern noch herzlich gelacht über den Fuzo-Artikel zur Dümmlichkeit “älterer” Internetbenutzer, heute mich wie der erste Mensch angestellt in meinem zweiten SL-Besuch (dem ersten seit der Betaversion) - zu spät für die eigentliche “Party” - hmhm, next time try 2 fingers… oder so. Sehr nett war’s trotzdem! Auf demnächst.

Da lacht der Tech Support…

27. März 2008, 02:31 - Lustisch · TechLife · Video

Fortschritt, Rückschritt

17. März 2008, 21:37 - InterNett · TechLife · DesktopTools

Evernote, die wikiartige Allzweckdatenbank, die ich schon Stunden nach der Erstentdeckung nicht mehr missen wollte, ist als Version 3 für ausgewählte Benutzer auch webfähig erhältlich. Wieso mich das bei der Ankündigung dermaßen begeistert hat, habe ich mittlerweile vergessen; denn will ich etwas publizieren, kann ich das direkt aus Evernote (2.x) per Email an mein Weblog-API erledigen. Die neue Version bietet nur die Möglichkeit, entweder ALLE oder KEINE Daten mit der Webversion zu synchronisieren - und es gibt jede Menge Daten, die ich NICHT auf einem fremden Server ablegen will, auch wenn der noch so sicher sein soll. Nett dagegen ist die Möglichkeit, einzelne Notebooks auf “public” zu schalten und auf diese Art Info-Sammlungen ganz einfach zu publizieren. Trotzdem bin ich nach 2 Arbeitstagen wieder auf 2.2 zurückgewechselt, zum einen deshalb, weil das zwar gewöhnungsbedürftige, aber dann genial funktionierende Crossover-Tagging so vereinfacht wurde, dass das Auffinden von Daten nicht mehr schnell und zuverlässig funktioniert, und zum anderen, weil man sich nicht mehr aussuchen kann, wo die Daten wie abgelegt werden.

Mal sehen. Das klingt nach “Wir machen die Dinge so einfach, dass jeder sie versteht, und verzichten dafür auf Features, die denjenigen helfen, die bereit sind, sich 1 Stunde mit dem Thema auseinanderzusetzen”. Mein Lieblings-Hass-Thema, im Grunde genommen.

HDR-Spielereien

27. Februar 2008, 22:36 - Fotografisch · TechLife

Was mich stört, außer der Überschärfe, die auch von der Verkleinerung kommen kann, ist, dass die Übergänge zwischen den verschiedenen Belichtungsbereichen viel zu deutlich sichtbar sind, und dass zweitens der Kontrast innerhalb der dunkleren Bildteile zu schwach ist. Ich spiele weiter, aber Tipps werden auch dankend entgegengenommen.

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links for 2008-02-09

09. Februar 2008, 22:08 - Schnell gelinkt · TechLife · Schöne neue Welt

 

Meine kindischen 5 Minuten f

29. Januar 2008, 18:47 - InterNett · TechLife · Spielerei

Svenskana sucht Einwohner.