Das erste, was mir zu dopplr.com einfiel, war: “Ah, jetzt auch social saufing?”

Das erste, was mir zu dopplr.com einfiel, war: “Ah, jetzt auch social saufing?”
“Das fällt dann auch nicht mehr ins Gesicht.” ließ mich Grinsen, ins Gesicht gefallen ist mir dabei zum Glück nichts. Aus irgendeinem Grund fiel mir beim Grinsen der heutige Traum wieder ein, in dem der Sufi schon wieder einen viel zu steilen Abhang mit dem Auto runterbretterte, nur weil es drüben einen Duty-Free Shop geben sollte. Mitten in Niederösterreich. Und später lag ich am Rücken und schaute in den Nachthimmel und stellte dabei erstaunt fest, dass ich die Sterne und Flugzeuge mit der Sonnenbrille genau so gut sah wie ohne. Jemand erklärte mir, das sei ganz logisch, denn wenn keine UV-Strahlung da ist, kann die Brille auch keine ausfiltern. Bis zum Aufwachen glaubte ich ihm.
...tippte ich eben etwas geistesabwesend in die Übersetzungsmaske, und wunderte mich kurz, dass es keine Treffer gab.
Heute ist auch noch ein Tag.
Unterflurmistkübel. Ich kann mir nicht helfen, irgendwie klingt das hinterhältig.
Diese notierenswerte Überschrift verdanken wir einem Spammer, der entweder ein Fan des Surrealen ist oder aber höchst kreative Drogen probiert haben muss. Ich stell mir das jedenfalls nett vor - großgepunktete Melanzani also, bzw., für die Nordösterreicher unter euch, Auberginen. Chic.
Der Grund, warum ich solche Betreffzeilen überhaupt zu Gesicht bekomme, ist nicht etwa ein defekter Spamfilter - nein, die Mail ist von meinem Mailprogramm schon korrekt ausgefiltert worden. Der Grund ist der Computer-unwissende Teil meiner Freunde bzw. Support-Schäfchen. Die schreiben nämlich gerne Mails mit lilagemustertem Hintergrund, 25 animierten Riesensmilies, dem Bild von Katz & Hund in 1600Pixel breit als Footer - und die eigentliche Mail besteht dann aus 5-7 Worten: “Warum komm ich nicht rein?” oder “Das Fallschirmspringer-Forum geht nicht”.
Ganz ehrlich - wenn ich ein Mailprogramm wäre, ich würd das auch als Spam ausfiltern. Sogar als Empfänger würd ich’s lieber ignorieren, kann aber nicht, weil ich sonst bitterböse Anrufe kriege. Und daher bleibt mir nix anderes übrig, als täglich den Spamfolder durchzugehen, um zu sehen, welche Kelche wieder Mal beinahe an mir vorübergegangen wären. Und angesichts mancher dieser Kelche ist die großgepunktete Melanzani ein Lichtblick. Wirklich.
... das Wort scheint irgendetwas zu bedeuten, auf norwegisch, aber ich konnte nicht so recht herausfinden, was. Es klingt irgendwie vertraut und liebenswert, und ich kann nur hoffen, dass ich niemanden beleidige, wenn ich es als Titel für einen Eintrag verwende, der eigentlich keinen Inhalt hat. Ich wollte dieses Wort, das sich aus einer Spam-Email in meinen Kopf verirrt hat, einfach nur festhalten und niederschreiben, sonst nichts. Weil es irgendwie so einzigartig, oder besser: so “liddelig” klingt, dass ich es nicht verlieren will. Aber auf einer Ebene, die wahrscheinlich nur in meinem seltsamen Kopf existiert, hat dieses fremdvertraute Wort auch viel mit Hamilton zu tun.
Ahem. Naja. Mehr war nicht.
Betreff: Be dreamed - Genau. Warum soll ich immer die ganze Arbeit machen?
Sehr lachen musste ich eben, als einer der Spam-Kommentare, die hier ohnehin nicht ankommen, mit den Worten begann: “Sorry for my post…”