Andrea Sturm

Internes

Nichts Besonderes

17. Januar 2004, 03:28 - Internes · D.-Band

Nur dass der Sufi immer an diese Strecke denken muss, wenn es dunkel und die Straße nass ist. Dass die Welt finster & kalt ist & und doch freundlich. Nichts weiter. Nur “Das Märchen von der Seele & vom Aschenbecher”.

Schnell, solang das Modem funkt:

08. Januar 2004, 12:01 - Internes

Mobil-macher



(.at kommt auch noch, wenn nic.at aus dem Winterschlaf erwacht)



Tja, eigentlich wollte ich noch ausführlich erzählen, wie spannend die Entstehungszeit war, wie nett sich Teamwork doch gestalten kann & dass ich ganz im Vorbeigehen auch noch mit Pivot  und pMachine vertraut geworden bin, aber für ausführlich bin ich jetzt zu müde - kurz muss reichen.

Und damit, meine Lieben Freunde, Netzfreunde, Verwandten, Fallschirmspringer, gern Gelesene und gern

31. Dezember 2003, 15:04 - Chronistisch · Internes



...damit verabschiede ich mich aus diesem alten, verbrauchten Jahr, in dem ich viel weniger getan habe, als ich hätte tun können, und gelobe mir Besserung.



Gleichzeitig Euch allen, den Netten und auch den nicht ganz so Netten, die allerbesten Wünsche für die nächsten 366 Tage. Möge der Schnee von Euren Futterwiesen schmelzen, möge Euch gelingen, was auch immer ihr zu vollbringen hofft; mögen euch die gebratenen Wildschweine vor die Füße fallen, mögen eure Springerhimmel immer Blau sein und die Biergläser immer voll!

Durchsage

28. Dezember 2003, 21:56 - Internes

Da mein Statistik-Programm mir sagt, dass noch immer 77,8% der WWS-Besucher direkt ins Dagbok surfen, möchte ich nicht verabsäumen mitzuteilen, dass alle, die Jannis’ Auftritt beim Volksanwalt versäumt haben, diesen jetzt auch im Netz sehen können.



In diesem Zusammenhang nochmals die möglicherweise lästige Eigenwerbung: Die Vorderseite sagt euch immer, was es Neues gibt, und sie hat auch einen RSS-Feed, mit dem ihr garantiert nichts versäumt.

Lesen gewesen…

03. Dezember 2003, 20:56 - Fotografisch · Chronistin · Internes

...und es war keiner da. Typischer Fall von Irrtum, ich dachte, die machen die Werbung, während die dachten, ich... egal.



Jedenfalls soll das Ganze morgen nochmal stattfinden:

Do, 4.12.2003, ab 16 Uhr, Getreidemarkt 15, Wien



Vielleicht hat ja jemand Zeit/Lust? Vielleicht machen wir ein Mini-Bloggertreffen draus & lesen uns gegenseitig vor? Vielleicht trinken wir stattdessen ein Gläschen schönen Rotwein?



Nebstbei kann man sich beim dort beheimateten Kunsthandwerk gleich mit den restlichen Weihnachtsgescheneken eindecken. Also, falls man das will.



Na?

Reprise

28. November 2003, 14:15 - Chronistisch · Internes · D.-Band

Verschlafen heute, böse verschlafen, kommt davon wenn der Lautstärkeregler des Radioweckers auf 0 steht; dabei streckenweise wach geworden & gefreut, dass ich noch unter der warmen Decke… ach was…

Beim Aufstehen schon längst woanders sein sollen; Telefone sind ja doch für was gut. Statt fälliger Mails, die ich schon gestern schreiben wollte, ins Verzeichnis “Private Stuff I wish to keep” gefallen & dort erst wieder nach einer Stunde rausgekommen; selber schuld, wenn man alle schönen Mails seit 1997 aufhebt; iTunes-Zufallsgenerator heute sehr klavierlastig, was zu meiner Stimmung passt. Gangfenster zeigt dunkle Walze wie herabrollend von den Hügeln jenseits der Stadt, doch statisch. Dieser Blick. Fensterln ins draußige heute, Windows ins gestrige draußen. Mondunruhe ohne Vollmond.

Leselust ohne Linklust; Musiktipp vielleicht; David Holmes, “Sugarman” derzeit auf Heavy Rotation in FM4, sehr sehr fein.

Jetzt duschen, heiß, dann D.-Band-Probe. Übrigens, wer direkt ins Dagbok linkt, verpasst, was sich auf der WWS sonst noch so tut, das letzte Woche begonnene Session-Tagebuch der D.-Band zB oder meine Terragen-Spielereien drüben im Bilderbuch.

Neue Schuhe

12. September 2002, 17:36 - Internes

Neue Schuhe gegen kalte Füße. Das ist ja immerhin etwas. Ist es denn wirklich schon wieder so weit? Die Dunkelheit fällt täglich früher ein. Langärmeliges wird widerwillig aus der hintersten Schrankecke geholt.



Noch einmal reise ich dem Spätsommer nach: Updates wird es hier bis 22.9. nur sporadisch geben (falls überhaupt).



Freitag und Samstag in Krems, Samstagabend spielt die D.-Band in Waidhofen an der Ybbs (19 Uhr, Unterer Stadtplatz).



Danach gehts für ein Wöchelchen nach Osttirol, bevor der Ernst des Lebens wieder losgeht.

Pfingst…

20. Mai 2002, 15:53 - Internes · D.-Band · Wien · Still leben im Grätzl

Ich sitze in meinem hellen gründurchwachsenen Zimmer. Das Fenster ist offen und draußen ist nichts. Ein Nichts, das langsam anschwillt, es wird Abend, die ersten kommen zurück von ihren Ausflügen, Autos werden geparkt, Türen klappen zu. Aber nur vereinzelt. Irgendwo gegenüber spielt jemand Gitarre, hab ich auch noch nie gehört in dieser Gegend. Die Rauchwolke vom ersten Zug meiner Zigarette bildet einen perfekten Kringel, natürlich sollte ich nicht rauchen, schon gar nicht mit diesen Bronchien, aber was soll man schon.



Woanders gegenüber brüllen sich zwei an, immer wieder, ein Streit mit langen Denkpausen. Dann wieder ein Kofferraumdeckel. Ab und zu regnet es, winzigkleine Tropfen, kaum zu erkennen außer daran, dass die Straße langsam feucht wird. Mein Duschabfluss ist verstopft, dem ist mit Pumpen nicht beizukommen, da muss kräftig Rohrfrei rein morgen, sobald die Geschäfte aufsperren, Umwelt hin oder her. Wie friedlich es ist, wenn das Telefon nicht läutet. So einen wunderschönen kreisrunden Rauchkringel gibt’s immer nur beim ersten Zug von der Zigarette, da kann ich probieren, soviel ich will. Entgegen aller Erwartungen sprießt im bislang dunkelerdigen Blumentopf tatsächlich eine kleine grüne Nase, genauer besehen eine Doppelnase. Es wird mir doch nicht wirklich gelingen, einen madegassischen Mini-Baobab mitten im fünften Bezirk zu züchten?



Da unten probiert jemand sein Handy aus, sämtliche Melodien der Reihe nach, schrill, nervig, hartnäckig. Ein kleiner Spaziergang wäre angesagt, um zu sehen, wie der känkliche Körper darauf reagiert, aber ich mag meine Burg nicht verlassen. Hier zwitschern immerhin Vögel in den Alleebäumen, mitten in der Stadt. Der Gitarrenspieler ist ans Fenster gekommen und hat “Leck mich am Oasch!” auf die Straße hinuntergebrüllt. Vermutlich meint er den mit dem Handy. Das Mädel zwei Fenster weiter mit dem Buch in der Hand hätte vor Schreck beinahe das Gleichgewicht verloren. Hat sie aber nicht. Stattdessen sucht sie kopfschüttelnd und weit hinausgebeugt nach dem Urheber des Schreis, der allerdings samt Gitarre schon längst wieder verschwunden ist.



Es ist ein friedliches, ruhiges Sein in diesem halben Genesungszustand, jetzt, wo der Kopf zu schmerzen aufgehört hat, eigentlich sehr angenehm. Frei von “sollen” und frei von “wollen”, das viele Fernsehen verschwimmt mit dem Rest des Lebens, sodass eigentlich alles in beruhigender Ferne vorbeizieht, wie ein Film auf der Scheibe eben. Und die Träume sind bunt, Tagträume wie Nachtträume, nicht alle Geschichten müssen erzählt werden, nicht alle Märchen aufgeschrieben, manche gehören mir allein und das ist besonders schön.



Das Rauschen von der Hauptverkehrsstraße schwillt unmerklich aber stetig an, wie das Meer, wenn ein Sturm kommt. Ein paar Kinder peppeln einen Ball die Straße entlang. Nicht, dass ich die Gegend lieben würde, aber ich habe mich ziemlich daran gewöhnt. Deshalb ist es gut, alles in der Schwebe zu lassen. Veränderung heißt nicht notwendigerweise Verbesserung. Zuviele Dinge müssen bedacht, zuviele Möglichkeiten erwogen werden.



Da freu ich mich fürs erste lieber an den Kleinigkeiten, daran, dass die D.-Band endlich im Soundpark angekommen ist zum Beispiel.

Neujahr

01. Januar 2001, 14:28 - Internes

Ist also wieder einmal ein neues Jahr angebrochen. Und schreit nach Veränderung. Bloss: welcher?



Lebe meine Tage meist zwischen Kaffee (morgens) & Bier (abends), auch wenn ab und zu eins davon ausfällt (das Bier häufiger als der Kaffee) - Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, diese Reihenfolge zeitlich umzudrehen? Zweifellos wäre dann alles anders.

Konzert im “Schlupfwinkel”

22. März 1997, 19:09 - Chronistisch · Internes · Dorian · Musik & Sound · OnStage