Andrea Sturm

Internes

Das Leben ist

30. September 2010, 19:28 - Internes · Webwork

Vermutlich ist es niemandem groß aufgefallen, dass ich mein armes dahinsiechendes Blog vor zwei Wochen zu einem guten Teil wieder online gebracht habe (Kleinigkeiten fehlen noch, andere Kleinigkeiten zicken noch). Ich weiß noch, dass ich dringend etwas sagen wollte, als ich in einer überstürzten Hau-Ruck-Aktion das zigfach geplante, umgeplante und wieder neu gedachte Layout samt der viel zu komplizierteren Struktur über den Haufen geworfen habe und erstmals in meinem Web-Leben auf ein gekauftes Layout zurückgegriffen habe (Liquid Magazine, im Original mit all den Bildern noch fescher -  für Wordpress, war aber schnell umgebaut).

Hauptsache, das Blog lebt. Und mit dem neuen Design riecht es nichtmal mehr komisch. Hoffe ich. Auch wenn es in der 9. Reinkanation in 10 Jahren trotz des in meine Augen hübschen Layouts unter der Haube noch einige Macken hat. Altverlinkungen, die “search und replace” nicht erwischt hat. Eine sub-optimale Foto-Seite. Fehlende Inhalte aus den Reise-, Sprungbuch- und Galerieecken. Kommt Zeit, kommt Rest. Auch wenn außer mir ohnehin keiner Wert auf die Archive legt.

Ich weiß aber nicht mehr, was ich so dringend sagen wollte, denn als es endlich vollbracht war, ist der übliche Strudel von Alltag und Arbeit über mich hereingebrochen, dazu Nasen- und Bronchiengeröchel mit allem was dazu gehört. Dazu kommt, dass ich, wenn ich auch nur die Nachrichten im Überblick sehe, täglich schwanke zwischen: Da muss man doch was sagen! und: Eigentlich kann man da gar nichts mehr sagen!

Der unsägliche Strache im Wiener Wahlkampf und heute die noch viel unsäglicheren Ergebnisse. Teapartyaner jenseits des Atlantiks, Prügelpolizisten in Stuttgart. Giftschlamm in Ungarn und Mediendummheiten wie die verlorene Futurezone und zerstörte Archive. Gegenwind auf beruflicher Ebene, schlechte Nachrichten auf persönlichem Gebiet. Es ist alles nicht sonderlich schön zurzeit, weder in der großen Welt noch in meiner kleinen.

Dazu noch, um wieder auf den Blog-Neubau zurückzukommen, die Frage, ob das überhaupt noch irgendetwas bringt. Es spielt sich doch mittlerweile alles auf Facebook und Twitter ab. Und Manche Firmen, so hört man, verzichten mittlerweile ganz auf die eigene Website und verlegen all ihre Infos in die große blaue Liebhabe-Gemeinschaft.

Aber Facebook habe ich noch nie richtig gemocht, und Twitter ist zwar toll, aber immer so schnell vorbei. Und deshalb ist es jetzt wieder da, dieses Blog, das womöglich noch ein bisschen launischer und unberechenbarer ist als seine Schreiberin. Es gibt genug zu schreiben. Und eine neue Tastatur habe ich auch.

Tote Vögel und andere Kalamitäten

20. März 2010, 23:53 - Internes

Manchmal passiert es einfach, dass man sich verrennt. Das passiert paradoxerweise (?) besonders leicht bei Themen, die einem besonders am Herzen liegen, wie bei meinem “Lifestream*”. Denn was nützt es denn, den allereigensten zu haben, wenn man dann halbheimlich neidisch nach den Features der Anderen schielt - und die Content-Frage in den Hintergrund gerät, weil bei jedem Klick die Frage auftaucht, ob diese Inhalts-Variante im Lifestream bereits vorgesehen war - oder doch noch nicht?

Und weil mich in Zeiten wie diesen Content deutlich mehr interessiert als Form (subject to change without notice), stirbt nach kaum 3 Monaten der lahme Vogel “Lifestream”, und das myLüfterl nimmt seinen Platz ein. Diese persönliche Netzbrise wurde als “‘s Lüfterl” geboren, doch der Herr Sufi meinte, dass man auf den Hintergrund doch noch etwas eleganter anspielen könnte. myLüfterl… Ein Gläschen Veltliner auf des Sufis Kreativität!

Möglicherweise habe ich in dieser wie üblich überstürzten Aktion ein paar Verlinkungen falsch liegen lassen… Für Meldungen bin ich dankbar.

Und jetzt zurück ins Content-Department.

Kürzlich las ich eine besserwisserische Sprachlehrer-Tirade, deren Verfasser meinte, den Verfall der Sprachkultur daran ablesen zu können, dass man “Lifestream” statt “Livestream” schreibt. Ich dagegen halte es für einen Verfall der Humorkultur, wenn selbst Sprachwissenschaftler ein pfiffiges Wortspiel nicht mehr erkennen.

Kleinigkeiten

09. Februar 2010, 00:43 - Internes

Nach freundlicher Kritik habe ich ein paar kleine Anpassungen im Lifestream vorgenommen:

- Die Archiv-Seite zeigt jetzt Twitter jetzt nicht mehr an - für mehr Übersichtlichkeit
- Die Reader-Items haben jetzt auch eine Kommentar- und Linkmöglichkeit (zum einen, weil jemand ja vielleicht etwas zu meinen Anmerkungen sagen wollen könnte, zum anderen, weil nicht alle Ursprungs-Seiten Kommentare erlauben)
- Die Info-Seite listet jetzt wirklich die Quellen.
- Die Nur-Blog-Seite zeigt jetzt wirklich nur das Blog. :)

Trotz Nachfrage nicht umgesetzt habe ich:
- die Anzeige der letzten Kommentare (zum einen deprimierts mich, wie selten kommentiert wird - jaja, es ist schon OK, dass ihr stattdessen anruft, smst, emailt oder facebookt -, zum anderen habe ich auf Seiten, wo ich das angeboten habe, eine sofortige Spam-Zunahme bemerkt)
- Kommentare für alle Einträge (What happens on twitter stays on Twitter, oder lastfm, oder flickr, usw)
- diverse social-community-Vernetzungen für Login u/o Friend Requests (Hej, wenn ich sowas wollte, wär ich gleich auf friendfeed/soup.io/tumblr geblieben!)

Neues für RSS-Abonnenten

22. Januar 2010, 22:06 - Internes

Wen es immer schon gestört hat, dass mein alter RSS-Feed gekürzt war, sollte auf einen der Neuen (Lifestream / Blog) umsteigen - die sind ungekürzt. Selber mag ich zwar nach wie vor lieber Summary-Feeds, aber meinen eigenen brauche ich ja nicht zu lesen…

Der Wortwerkstatt-Feed läuft derweil unverändert weiter, was zwar etwas inkonsquent ist, aber bis zum Wortwerkstatt-Umbau so bleibt.

 

Lifestream revisited

09. Januar 2010, 00:42 - Internes

Ein lange gehegter Plan wurde umgesetzt, und obwohl es noch an der einen oder anderen Ecke und/oder Verlinkung hapern mag (und vermutlich nicht jeder das aktuelle Layout mag), bin ich endlich wieder mit dem Grundkonzept zufrieden. Meine Daten, meine -bank, und das alles in der Expressionengine. Aus einem Guss. Innerlich. Äußerlich arbeite ich noch dran.

Quellen:
Sturmwarnungs Blog (früher “Einschicht”, noch früher “Dagbok”, davor… ach was!)
Reisen
Sprungbuch
Flickr
Twitter (incl. blip.fm)
Delicious
iStock
Google Reader
Picasa
7load
Blogr (Videos & Moblog)
Last.fm
DAS Weblog (nur meine Einträge)
Fallschirmspringer.net (nur meine Artikel)
Nicht zu gebrauchen (nur meine Einträge)
Evernote Public: Denkstoff & Funstuff
Brightkite
Dopplr

Noch einzuarbeiten: Youtube Favorites, Chronistins Lyrik | Absichtlich nicht drin: Facebook-Zeugs

NAQ (Never asked Questions):

Wie?
Mit Expressionengine und den folgenden Plugins: Feedgrab, Trimmer, html-Strip, Find & Replace. Der Lifestream-RSS-Feed wird von Yahoo-Pipes zusammengehalten. Alles was nicht funktioniert, ist nicht diesen hervorragenden Tools anzulasten, sondern ganz allein meine Schuld.

Warum selbstgebastelt und nicht über einen der verfügbaren Online-Anbieter?
Weil ich es kann Weil ich immer schon meine eigene Insel wollte.

Ist das jetzt endlich fertig?
Die Website, das Blog und der Lifestream eines neugierigen Webwesens sind niemals fertig sondern immer und ewig ein Work in Progress.

Wie geht’s mit der Wortwerkstatt weiter?
Viel besser und viel schöner. Aber das dauert noch ein bisschen.

Fehlermeldungen, Verbesserungsvorschläge und Kritik sowie Begeisterungs-Ausbrüche und Bauchpatscherln bitte in die Kommentare.

Gedanken, für die ich keine Zeit habe

23. August 2009, 23:52 - Internes

Mein Lieblingsthema “Lifestream” ist mit Sweetcron auf meiner eigenen Domain gut aufgehoben, jedenfalls besser als mit den sonstigen Werkzeugen, die ich bisher ausprobiert habe. Zwei Dinge fehlen noch zur (subjektiven) Perfektion: Einerseits die Möglichkeit, zwei verschiedene Layouts zu verwenden - auf sturmwarnung.at könnte man die Photos durchaus größer, die Spalte durchaus breiter machen, was aber in der Einschicht den iframe sprengen würde. Zum anderen die Möglichkeit, in meinem persönlichen Archiv zumindest Tageslinks auf die Lifestream-Items setzen zu können.

Das Irritierende daran ist, dass ich Beides für durchaus machbar halte - wenn ich nur die Zeit hätte, mich ein, zwei Tage lang in aller Ruhe mit dem Code zu beschäftigen. Hab ich aber nicht. Und wenn ich Zeit hätte, würde ich sie wohl zuerst darauf verwenden, ein paar hundert photos zu bearbeiten und online zu stellen, weil das einfach viel mehr Spass macht. Es bräuchte also 2-3 Tage Photo-Zeit PLUS 1-2 Tage Code-Zeit. Insgesamt etwa eine Woche. Und die ist nicht in Sicht. Mit dieser leider nicht vorhandenen Zeit ließen sich wohl auch die Duplikate nachhaltig einseitig rauswerfen, aber… das sagte ich bereits. Seufz. Ich glaub, ich brauch einen Mäzen.

Derweilen hab ich übrigens mein blogr-Blog (bisher hauptsächlich Testblog) zum Moblog erhoben. Zwar wollte ich auch mobile Photos gerne auf flickr archivieren, aber die Mails verschwinden einfach zu oft. Aber wer den Lifestream verfolgt, dem bleibt ohnehin nichts verborgen.

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Lifestream

21. August 2009, 23:00 - Internes

Mein Lifestream strömt wieder. Da rechts im iFrame oder direkt auf Sturmwarnung.at. Und einen sauberen RSS-Feed hat er jetzt auch.

[$Einschicht] is a blog. [is not a community] [is not a linkschleuder]

04. Mai 2009, 21:49 - Internes

Letzte Woche ist es passiert: friendfeed, von mir mehrmals hochgelobt und seit einem Jahr die eigentliche Zentrale meiner privaten Webaktivitäten, hat nicht nur das Layout, sondern auch Funktionalität und Ausrichtung in einer Art verändert, die mir ganz und gar nicht gefällt. Aus der zwanglosen Lifestream-Halbcommunity ist ein twitter-facebook-Zwitter geworden, der nichts Halbes und schon gar kein Ganzes mehr ist.

Wär’ mir vielleicht gar nicht so schlimm vorgekommen - weil ich die Seite ohnehin selten im Browser aufrufe (sondern meistens über feedalizr und nambu) - wenn nicht der RSS-Feed sich ebenfalls verändert hätte. Ohne Vorwarnung sah mein vorher doch recht hübscher Lifestream da in der rechten Spalte aus, als wäre ich zum egomanischsten Egotisten aller Zeiten mutiert. Nämlich so.

Naja. Die Bildchen hätte man mit ein bisschen Spielerei schon weggekriegt, nicht aber das Grundproblem: Fremdgehosteter Content ist immer “subject to change without notice”. Ich habe den technischen Faustschlag zum Anlass genommen, mir meinen eigenen Lifestream zu basteln, und es erstaunlicherweise auch recht glatt hingekriegt: lifestream.sturmwarnung.at.

“Glatt” ist natürlich relativ - optisch wäre noch einiges zu tun, der rss-feed füttert nur höchst spartanisch, und andere als youtube-videos inline abzuspielen, habe ich auch noch nicht geschafft. Trotzdem: Meine Daten in meiner -Bank. Relativ gesehen. Weil die Fotos natürlich auf flickr liegen, die Videos dort, wo sie eben liegen, und das Gezwitscher… naja. Aber was wann wo, das ist jetzt nachvollziehbar, für mich editierbar, und deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, bis ich hier in der Einschicht mein ultimatives Ziel erreiche - den perfekten Lifestream an sich. (Ey, ich habe nicht gesagt, wie viel Zeit!)

Möglich macht’s Sweetcron, das auch mit rudimentären php-Kenntnissen erstaunlich gut zu bändigen und zu dressieren ist. Ich habe meine Installation reichlich downgegradet, weil mir erstmal nicht einleuchtet, wieso Einträge, die auf ihrer Ursprungs-Seite ohnehin Permalink und Kommentarfunktion haben, dies nochmals vor Ort haben sollen (wenn mich etwas noch mehr nervt als Unvollständigkeit, dann ist das Redundanz). Das schöne ist, sollte ich meine Meinung ändern, dann kann ich das jetzt jederzeit wieder einfügen…

Gleichzeitig mit dem renitenten RSS-Feed ist die Google-Community-Leiste geflogen, weil… siehe Überschrift. Äh, ja. Und ordentlicher Content, der kommt dann… demnächst.

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Was Neues, mal wieder

07. Januar 2009, 22:51 - Internes · InterNett

Der vorherige Eintrag ist ein Versuch eines Umgangs mit dem Dilemma, das hier ab und zu schon angesprochen wurde, und das auch Konstantin Klein immer wieder Mal Kopfzerbrechen bereitet - nämlich: wie sag ich meinem Weblog, dass ich ihm nicht treu bin? Oder: Wie sage ich meinen Lesern, dass ich auch anderswo im Netz Spuren hinterlasse? Das Netzgedings wird hier als Experiment (meistens) einmal täglich in der neuen Kategorie “Sammelsurium” erscheinen, und zwar halbhändisch.

Zwar ist es mir mit viel trial & error gelungen, über Yahoo!-pipes einen Feed zu erzeugen, der alles enthält, was ich täglich so ablasse. Diesen Feed hier einfach zu importieren, wäre aber mehrfach problematisch:

- Redundanzen. Poste ich ein Photo in flickr, dann werfe ich es oft auch gleich ins Blog - weil es zu einer Geschichte gehört. Und wenn mir ein Text/ein Link/eine Erkenntnis wichtig ist, lass ich die Botschaft auf mehreren Kanälen raus.
- Fadessen: Nicht alles, was ich zwitschere, ist auch fürs Archiv interessant
- Gewichtungen: Wenn ich was im Link-Merker meiner Wahl ablege, ist das nicht unbedingt tagesrelevant, sondern oft auch ein Link für später, eine grundlegende Info für mich, die die Allgmeinheit vielleicht gar nicht interessiert, oder manchmal auch ein an sich gar nicht interessanter Link, der der Vollständigkeit halber abgelegt wird.

Die neue Kategorie Sammelsurium entsteht also auf folgende Weise:

1.) Ich lebe einen Tag lang mein normales Netzleben
2.) Das wird über mehrere RSS-Feeds in Pipes kombiniert.
3.) Pipes schickt mir um 23:59 eine Email, in der der komplette Tag verzeichnet ist
4.) Ich werf alles raus, was doppelt, fad oder inaktuell ist, und pappe den Rest in einen Blogeintrag
5.) (Hoffentlich) Alle Leser kriegen alles mit.

Im Moment gefällt mir die Idee und die Handhabung sehr gut. Mal schauen, wie’s in einer Woche ausschaut… ;)

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Nullmeldung

28. April 2008, 14:17 - Internes · nurso

Der normale Blogbetrieb wird demnächst wieder aufgenommen (und ich brauch einen Testeintrag).

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