Andrea Sturm

Kopfschüttler

No Future, no Zone

17. Juni 2010, 21:42 - Journaille · Kopfschüttler

Ich bedauere, dass die Futurezone so unverhältnismäßig in den Mittelpunkt gerückt wird. Sie wird zwar abgedreht, aber: Na, und? Es geht schließlich um die Inhalte und diese werden wir anders auch bringen.

...Alexander Wrabetz gegenüber derStandard.at. Mir fehlen ein bisschen die Worte angesichts einer derartigen Dosis von Netz-Unverständnis.

Mit der Futurezone hat sich der ORF ein kräftiges Bein weggesäbelt, aber auch das Hirn bleibt nicht ganz. Nur sieben Tage sollen die Inhalte (alle Inhalte!) künftig zur Verfügung stehen dürfen. Permalinks, die ihren Namen verdienen, wird es also künftig auch dort nicht mehr geben, wo sie bisher verlässlich waren. Weniger schmerzhaft das Verbot von Spielen und anderen Kleinigkeiten und das Verbot der “Schaffung eigens für mobile Endgeräte bestimmter Angebote”; (mir) rätselhaft das Verbot von Links auf soziale Netzwerke. Vollends absurd und nachrichtenlagenfremd die Beschränkung auf 80 Beiträge pro Woche in der Bundesländerberichterstattung. Zusammenfassung der Änderungen: Kurier und Heise (unterschiedliche Gewichtung).

Und der folgende Absatz macht das online-Angebot des ORF vollends überflüssig, wenn es tatsächlich so umgesetzt werden sollte (Hervorhebungen von mir):

„Sendungsbegleitende Angebote dürfen kein eigenständiges, von der konkreten Hörfunk oder Fernsehsendung losgelöstes Angebot darstellen und nicht nach Gesamtgestaltung und -inhalt dem Online-Angebot von Zeitungen und Zeitschriften entsprechen; insbesondere darf kein von der Begleitung der konkreten Hörfunk- oder Fernsehsendungen losgelöstes, vertiefendes Angebot in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Chronik, Kultur und Wissenschaft (einschließlich Technologie), Sport, Mode- und Gesellschaftsberichterstattung bereitgestellt werden.“

Na dann. Abschaffen und bestenfalls noch die Worte des Nachrichtensprechers abtippen.

Lesenswert dazu:
Die Zeit
Jacqueline Godany im Datum
Christoph Chorherr

Lesenswert-Nachtrag:
zurPolitik.com

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Handschrift abschaffen?

11. Januar 2010, 15:14 - Kopfschüttler

(siehe NZZ: Die Handschrift ist unnatürlich, vie Bildblog)

Verschwörung. Theorie? (UT: Hast du Grippe, du Schwein?)

31. Oktober 2009, 01:37 - Kopfschüttler

Es ist nach Mitternacht, und normalerweise würde ich das brachiale “Häh!?!”, das mich gerade befallen hat, für morgige genauere Recherchen beiseite speichern. So, wie mein Alltag aber in letzter Zeit gestrickt ist, liegen beiseite schon haufenweise gespeicherte recherchewürdige Themen, die ich aus Zeitmangel vermutlich nie wieder angreifen werde. Daher, weitgehend unrecherchiert (ist ja schließlich nur ein Weblog hier), das “Häh!?!” zum Tag.

Es stammt von Peter Michael Lingens, findet sich folgerichtig auf der Profil-Website, und beschäftigt sich mit der *‘tschi* (Verzeihung) Schweinegrippe. Ausgangspunkt ist eine abstruse Verschwörungstheorie, die auch Lingens deutlich schräg vorkam, aber das retardierende Moment folgt auf dem Fuße:

Ich hätte das Material zur Gänze in den Papierkorb geworfen, wäre ich mittendrin nicht auf die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch Gesundheitsminister Alois Stöger gestoßen, die den Vorfall in Orth zum Gegenstand hatte: Es wurden dort, so räumt er ein, tatsächlich 72 Kilo einer Substanz hergestellt, die mit Vogel- und Schweinegrippe-Viren angereichert war und versehentlich an 16 europäische Labors versendet wurde, ehe in Tschechien auffiel, dass damit ­gefütterte Frettchen starben.

[Und jetzt alle: “Häh!?!”]

Persönlich finde ich es ja schon reichlich verstörend, dass in einem Labor in Orth an der Donau eine Substanz hergestellt wird, die mit Vogel- und Schweinegrippeviren angereichert ist. Also, wenn das wirklich so passiert, wie es dasteht. Ist nicht eine der größeren Sorgen angesichts der aktuellen Panik-Grippe, dass sich die Viren vermischen und gemeinsam zu etwas noch Schlimmerem mutieren? (Das ist eine ehrliche Frage, vielleicht hab ich ja etwas falsch verstanden.)

Noch mehr aber verstört mich der nächste Satz: “...versehentlich an 16 europäische Labors versendet wurde”. Bei allem Verständnis für das alltägliche “Shit happens” - dieser Satz dreht mir den Magen um und geht ohne den Umweg über die Leber direkt ins Stammhirn. Noch ein Glück (im Sinn der Tante Jolesch), dass der unglückliche Tod der unschuldigen Frettchen in Tschechien jemandem aufgefallen ist. Andererseits aber auch Anlass zur Frage, was alles unerkannt um die Welt fliegen könnte, ohne dass es jemals irgendjemandem auffällt.

- - -

Ich lass mich übrigens auch nicht impfen. Mein persönlicher Experte meint, dass das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs unberechenbar ansteigt, wenn man zum Zeitpunkt der Impfung schon Erreger in sich trägt - was man ja schwer wissen kann (Inkubationszeit & so). Alsdann, im Falle unerwarteten Bronchienkratzens eine Runde warmen Honig-Rum - und ein gesundes Vertrauen in die eigenen Abwehrkräfte und in ein bisschen Glück.

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Trari, Trara, die Post ist… wo?

08. Januar 2009, 12:14 - Kopfschüttler

Da warte ich gestern brav zu Hause auf eine Lieferung, die vom Versender wirklich und nachvollziehbar montags express aufgegeben wurde. Und was ist gekommen? Nix. Dafür fand ich, als ich gegen acht Uhr abends, mangels Einkaufs am Tage, ein Schnitzelsemmelchen von nebenan holen wollte, im Briefkasten nicht einen, sondern zwei gelbe Zettel. Na fein. Nicht nur, dass ich eine nette Einladung zum Kaffee ausgeschlagen, den Einkauf auf heute verschoben und meinen Fotospaziergang ausfallen habe lassen - ich kann nicht Mal sagen, ob es sich tatsächlich um das erwartete Paket handelt, weil der Postler es nicht für nötig gehalten hat, irgendwas außer meinem halben Namen und einer zu zwei Dritteln unleserlichen Nummer auf die Zettel zu kritzeln. Auch warum es sich um zwei Zettel handelt, kann ich mir nicht vorstellen. Die kryptischen Zeichen auf dem Zettel unterscheiden sich zwar voneinander, bleiben aber kryptisch.

Ich bin ja nachsichtig und freundlich, was die Briefträger anbelangt. Sicher ist es nicht lustig, Pakete in Altbauten ohne Lift zu verteilen. Ich hol mir also normalerweise meine benachrichtigten Sendungen ab, ohne mich zu beschweren. Aber bittschön, wenn das Ding um einen horrenden Express-Betrag aufgegeben wurde und außerdem noch (lt. Versender) den handschriftlichen Vermerk “Dringend” trägt, dann könnte doch vielleicht auch ein abgebrühter Postler einmal eine Ausnahme machen?

Macht er aber nicht. Ich also heute brav zur Post. Das angegraute Fräulein von der Post tippt die Nummer vom ersten Zettel ein. Darauf entwickelt sich folgender Dialog von streckenweise beinah surrealer Qualität:

P: Des hob I ned do.
I: Wieso?
P: Des kriagns erst morgen.
I: Warum?
P: Des woa a Nochmittagszustellung. Die geht zerst in die Zentrale zruck.
I: Das war gar keine Zustellung. Ich war zu Hause.
P: No, werns hoit einkaufen gwesen sein.
I: Nein, war ich nicht.
P: Jeder geht amol einkaufen.
I: Gestern nicht.
P, sichtlich genervt: Jojo.
I: Ich brauch das aber heute.
P: Do kann ma nix mochn.
I: Das ist express weggegangen, am Montag. Und ich krieg’s erst am Freitag?
P: Najo.
I: 5 Tage für ein express-Packl?
P: Woa jo a Feiertag.
I: Ja, Einer!
P: schaut wortlos an mir vorbei auf den nächsten Kunden.
I: Und was ist mit dem anderen?
P: Wos?
I: Das andere Paket. Da sind 2 Zettel.
P: Jojo, des a.
I (demonstrativ freundlich): Könnten Sie bitte nachschauen?
P: Warum? Des is moagn a do.
I: Könnten’s mir bitte die Absender sagen und das Gewicht? Damit ich Bescheid weiß?
P (bewegungslos): I was ned ob des geht.
I: ziehe, mittlerweile leicht ungeduldig, einen der Benachrichtigungs-Zettel wieder zu mir. Das sollte ja eigentlich schon da drauf stehen.
P: Jo, wenns ned zhaus san…
I: War ich doch.
P: zeigt auf die Zettel: Na.
I: sprachlos
P: Kummans hoid moagn wieder vorbei.
I: Äh…!?
P: greift an mir vorbei, um dem nächsten Kunden seine Erlagscheine abzunehmen

Ich wünschte, ich hätte hier ein knackiges Ende zu bieten. Stattdessen bin ich brav und wortlos gegangen. Vor so viel Wurschtigkeit war ich hilflos. Und dann ist da noch was: Wenn man übers Leben hin immer Mal wieder selber Dienstleister war, auf verschiedensten Gebieten, will man einfach auf keinen Fall der lästige, idiotische Kunde sein. Nicht einmal dann, wenn der Idiot auf der anderen Seite des Tresens sitzt.

Eine Angewohnheit, die ich mir eigentlich abgewöhnen möchte. Kennt vielleicht jemand einen Grundkurs “Plakative hysterische Anfälle für Anfänger?”

PS: Vielleicht sollt ich aber auch froh sein, dass ich meine Post nicht in der Steiermark erwarte.

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Die Rache der -öse

04. Dezember 2008, 10:49 - Chronistisch · Kopfschüttler

Gerade beim Spreeblick diesen Beitrag gelesen und mich an meine vorgestrige Verstümmelung erinnert. Dass man mich daran erinnern muss, bevor ich drüber blogge, liegt daran, dass ich zwischen dem Zähneputzen meistens nicht in den Spiegel schaue - und das Zähneputzen erfolgt morgens wie abends linsenlos und damit maulwurfsblind. Was mein Friseurbesuch mit dem von Malte Welding gemeinsam hat, ist sein Schlussatz: Als sie fertig ist, sehe ich grotesk aus und ich sage: “Vielen Dank.”.

Begonnen hat die Katastrophe damit, dass ich tagsüber so im Vorbeigehen zufällig doch einmal in einen Spiegel geschaut habe. Dieses Schauen führte zu der Erkenntnis: “Die Frontpartie könnte etwas gekürzt werden.” Da Zeit knapp ist und die Friseure sowieso am wenigsten davon haben, beschloss ich, die Sache (wieder einmal) in die eigenen Hände zu nehmen. Eine Schere war schnell gefunden, und viel wollte ich ja nicht wegschneiden. Über die folgenden 5 Minuten sei nur gesagt, dass es keine gute Idee ist, mit der linken Hand weiterzuschnipseln, während man versucht, mit der rechten das unerwartet klingelnde Telefon zu besänftigen.

Ich konferierte mit meinem Spiegelbild und beschloss: Diesen Defekt kann nur ein Fachmann beheben. Oder eine Fachfrau. Jedenfalls jemand vom Fach.

In der ganzen Umgegend gibt es allerdings nur einen Friseurladen, der ohne Wochen vorher vereinbarten Termin schnipselt. Ich setzte zwecks Tarnung mein Kommunistenkapperl auf und eilte hin.

Der Zufall wollte es, dass die diensthabende Haarkünstlerin meinen Kopf schon einmal in den Fingern hatte, mit einem recht brauchbaren Ergebnis. Sie erinnerte sich sogar daran. Behauptete sie jedenfalls. Ich erklärte trotzdem meinen Wunschschnitt, der - glaube ich - gar nicht so schwer zu verstehen ist: Es gibt einen Punkt auf meiner Stirn, der dank eines ererbten Haarwirbels jeglicher Friseurkunst widersteht. Dieser Wirbel wird auf einen Zentimeter gekürzt, sodass die Haare dort senkrecht in die Luft stehen (keck!). Von dort ausgehend wird die Frisur in alle Richtungen länger, aber halt so schön stufig geschnitten, dass ich mich weder mit Scheitel noch mit komplizierten Zuordnungen aufhalten muss, wenn ich morgens aus der Dusche komme. Die schnittfreudige Dame stimmte mir bei jedem Satz zu. Ich ließ also meine Haare schneidegerecht befeuchten, lauschte ihrer Wiederholung - in jedem Punkt korrekt - und schloss die Augen. Einerseits weil frischgeschnittene Haarspitzen sich nicht gut mit meinen Kontaktlinsen vertragen, andererseits weil es ohnehin schon ein langer Tag gewesen war.

Der erste Schnitt klang etwas beherzt für die geplante Marginalkorrektur, richtig hochfahren ließ mich allerdings ein paar Sekunden später ein eiskalter Hauch auf meiner Kopfhaut. Alles, was ich angesichts des werdenden Irokesen auf meinem Kopf hervorbrachte, war ein schwaches “Äh…” - der Scherenteufel fragte freundlich: “Stimmt was nicht?”

Nichts stimmte. Dort, wo sich eben noch 9-10cm Haar befunden hatte, das nach der Prozedur immer noch eine Länge von 6-7cm hätte aufweisen sollen, war jetzt eine Schneise mit bestenfalls zwei Zentimetern Bewuchs geschlagen. Eine Reihe von möglichen Alternativen zog an meinem inneren Auge vorbei, beginnend bei “schreiend hinauslaufen”. Das letzte Bild war eher blutig und sah die Schere tief in der nicht einmal blonden Frisöse stecken.

Dummerweise brachte mich keines der Bilder näher an meine Wunschfrisur. Der weibliche Terminator der Kopfhaut fragte betont freundlich: “Haben sie sich’s anders vorgestellt?” - Ich hatte, aber dorthin führte kein Weg zurück. Halb lang und halb geschoren herumzulaufen ist in meinem Alter keine Alternative. Ich ließ ihr nach einer kurzen Erläuterung freie Hand bei der Schadensbegrenzung.

Was soll ich sagen? Das einzige Haarbüschel, das etwas länger blieb, war das, das ich gerne kurz gehabt hätte.

Ich verlangte eine Preisreduktion, der herbeigerufene Chef meinte, ich hätte meine Wünsche halt vorher bekanntgeben müssen, ich erklärte, dass ich das getan hatte, die haarmörderische Furie war längst nach hinten verschwunden, wir diskutierten noch eine Runde, dann zahlte ich die Hälfte und schlich mit fröstelndem Kopfe von dannen, um mir zu Hause in aller Stille das eigentlich störende Büschel auch noch abzuschneiden.

Könnte das alles mit meinem Standard-Spruch zu Beginn eines Fremdfriseur-Besuchs zu tun haben, der da lautet: “Kein Balsam, keine Kurpackung, kein Fönschaum, kein Gel und kein Wachs.”? - Ich fürchte, es könnte.

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Was ist eigentlich los mit meinem Adsense?

23. Oktober 2008, 19:46 - Kopfschüttler

Die in der Artikelansicht platzierten Anzeigen zeigen immer häufiger und völlig ohne Zusammenhang zu irgendetwas Anzeigen wie “Endlich schwanger werden”, “Bin ich schwanger?”, “Starke Monatsblutung? - Wir haben die Lösung!” - Ich komm gar nicht so schnell mit dem Blocken nach, wie da neue ähnliche nachwachsen. Wie um alles in der Welt komme ich eigentlich dazu? Nicht nur, dass Frauenthemen hier im Blog, auch solche, die gar nichts mit der grundlegenden Biologie zu tun haben, nur ziemlich selten auftauchen - es gibt auch genug interessante, bewerbenswerte Wörter in meinen Artikeln. Finde ich. Also, WARUM?

Jedenfalls, um das einmal zweifelsfrei festzustellen:
Ich bin definitiv nicht schwanger. Ich will ganz bestimmt auch nicht schwanger werden. Und meine Monatsblutung ist völlig in Ordnung (abgesehen davon, dass ich im Grunde ganz drauf verzichten könnte).

Und ja, ich weiß, dass dieser Eintrag nicht hilft (sondern eher im Gegenteil). Sometimes, you just can’t win.

 

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Musik-Kommerz-Mecker

07. Oktober 2008, 14:03 - Kopfschüttler

Wenn der Meister ein neues Werk auf den Markt wirft, auch wenn es nur gesammelte Live- und Alternative-Takes sind, dann will ich das haben. Und das möglichst sofort. Ich warf mich also am Erscheinungstag von Dylans “Tell Tale Signs” in Kaufrauschlaune mitten in die bekannten Kaufrausch-Seiten. Und stellte fest, dass man es dem Käufer mit dieser Platte CD Sammlung nicht einfach macht. Es gibt sie in mindestens 4 Versionen, die sich in Umfang, Preis und Gimmicks voneinander unterscheiden. Was hat sich Sony dabei wieder gedacht? Dass der echte Fan alle Ausgaben kaufen wird, egal wie viele Songs er dann doppelt hat? Dass der harte Kern ohnehin mehr Spass am Herumrätseln hat als am Musikhören? Dass man endlich ein Werk am Markt hat, dass im Umfang so enigmatisch daherkommt wie der Inhalt des Meisters selbst? - Egal. Es gibt also bei Amazon:
Tell Tale Signs: the Bootleg Series Vol.8 - eine einzige CD, die erste aus dem Set, die erstaunlicherweise mit € 23,99 teurer ist, als die gleichnamige:
Tell Tale Signs: the Bootleg Series Vol.8 mit 2 CDs, die die Standardausgabe zu sein scheint. Und dann noch das Boxset mit 3 Cds, das seinen deutlich höheren Preis entweder mit Exklusivität oder dem Inhalt des beiliegenden Booklets rechtfertigt. Jetzt bin ich aber nicht nur Umweltschützer (was so eine CD-Herstellung an Ressourcen braucht!), sondern auch Instant-Genuß-Mensch, und wandte mich, statt bei Amazon zu bestellen, hilfesuchend an mein iTunes. Dort konnte man den Inhalt von CD1 und CD2 um je 9,99 oder zusammen um 16,99 erwerben. Die dritte aber gar nicht. Ich schmollte eine Weile musiklos in meiner Ecke, warf aber dann einen zweiten Blick auf das Angebot, das sich erstaunlicherweise verändert hatte. Jetzt gab es den Inhalt beider CDs “plus einen exklusiven Bonustrack” um 9,99. Vom exklusiven Bonustrack fehlt allerdings im Track-Listing jede Spur, es ist ident mit dem der CDs - und auch den Inhalt der dritten Scheibe sucht man vergeblich.

Bei so viel Verwirrung scheint es nur natürlich, das selbst der kaufwilligste Musikfreund nach Alternativen sucht. Ich natürlich nicht, ich bin ja brav.

Hoffnungslos veraltet

16. Juni 2008, 14:37 - Kopfschüttler

Wenn ein Programm es nicht zulässt, dass eine alte Version installiert wird, weil es eine neuere Version gibt, aber die neuere Version nicht mit meinem Prozessor auskommt, dann ist das Pech - für den Hersteller. Alternativen gibt’s immer. Und einen neuen Computer kauf ich mir jetzt nicht.

Komm an mein Herz, kleiner grüner Bruder!

16. Mai 2008, 00:33 - Kopfschüttler · Schnell gelinkt

Vatican: It’s OK to believe in aliens

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Wahnsinnige

19. Dezember 2007, 11:35 - InterNett · Kopfschüttler

Bei der nächsten Webseite, die Jingle Bells dudelt, während leise der Schnee rieselt und von rechts nach links ein Pixelschlitten über den Schirm rutscht, werde ich ganz laut schreien. Solche Scheiße war doch schon 1999 völlig daneben.

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